Mit Tauwurm angeln: Der beste Allroundköder richtig eingesetzt
Der Tauwurm fängt fast alles - von Aal über Barsch bis Karpfen. So beschaffst, lagerst und köderst du ihn richtig und welche Montagen am besten funktionieren.
Bevor es Gummifische und High-Tech-Wobbler gab, fingen Angler mit Spinner und Blinker - und sie tun es bis heute. Beide Kunstköder sind kinderleicht zu führen, spottbillig und brandgefährlich auf Raubfisch. Wer ins Spinnfischen einsteigt, beginnt am besten mit diesen beiden.
Beim Spinner rotiert ein Metallblatt um die Achse und erzeugt Druckwellen und Blitze - ein Reizsignal, dem Barsch, Forelle, Döbel und kleiner Hecht kaum widerstehen. Einfach auswerfen und gleichmäßig einkurbeln - so schnell, dass das Blatt gerade durchdreht. Größe 1-3 sind die Allrounder, kleinere für Barsch und Forelle, größere für Hecht.
Der Blinker - ein löffelförmiges Metallblättchen - taumelt beim Einholen und imitiert einen flüchtenden Beutefisch. Er lässt sich weit werfen und tief führen, ideal auf Hecht, Forelle und an der Küste auf Meerforelle und Dorsch. Variiere die Geschwindigkeit und lege Spinnstopps ein, in denen der Blinker absinkt - oft kommt genau dann der Biss.
Ein Wirbel verhindert das lästige Verdrallen der Schnur, das gerade Spinner gern verursachen.
Beim Spinner rotiert ein Blatt um die Achse und erzeugt Vibration und Blitze. Der Blinker ist ein löffelförmiges Blech, das beim Einholen taumelt und einen flüchtenden Fisch imitiert.
Spinner sind top auf Barsch, Forelle, Döbel und Hecht. Blinker punkten auf Hecht, Forelle und an der Küste auf Meerforelle und Dorsch.
Auswerfen, absinken lassen und mit wechselndem Tempo einholen. Kurze Spinnstopps, bei denen der Blinker taumelnd absinkt, lösen besonders viele Bisse aus.
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