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Schlaufenknoten binden: Mehr Aktion für den Köder

Wer einen Wobbler oder Blinker direkt fest anknotet, bremst sein Spiel. Ein Schlaufenknoten (Non-Slip-Loop, auch Rapala-Knoten genannt) gibt dem Kunstköder eine bewegliche Schlaufe statt eines festen Anschlags - so läuft er natürlicher und verführerischer.

Schritt für Schritt (Non-Slip-Loop)

  1. Einen lockeren Überhandknoten in die Schnur legen, noch nicht zuziehen.
  2. Das Ende durch das Köderöhr und zurück durch den offenen Überhandknoten führen.
  3. Das Ende fünfmal um die Hauptschnur wickeln.
  4. Zurück durch den Überhandknoten stecken.
  5. Anfeuchten und vorsichtig zuziehen - es bleibt eine feste Schlaufe vor dem Köder stehen.

Wann den Schlaufenknoten nutzen?

Immer beim Spinnfischen mit Hartködern, die von Bewegungsfreiheit profitieren - Wobbler, Jerkbaits, kleine Blinker. An Stahl- oder Hardmono-Vorfächern für Hecht übernimmt diese Aufgabe oft ein Snap (Karabiner).

Häufige Fragen

Warum ein Schlaufenknoten statt fester Verbindung?

Die Schlaufe lässt den Köder frei pendeln und ausschlagen. Gerade Wobbler und Jerkbaits laufen damit lebendiger als an einer fest angeknoteten Schnur.

Hält ein Schlaufenknoten so gut wie ein fester Knoten?

Sauber gebunden hält der Non-Slip-Loop sehr gut. Wichtig sind genug Wicklungen und sorgfältiges Anfeuchten und Zuziehen.

Brauche ich den Knoten bei Hechtködern?

Dort nutzt man meist ein Stahl- oder Hardmono-Vorfach mit Snap, das dem Köder ebenfalls Spiel gibt. Am dünnen Vorfach auf Barsch und Forelle ist der Schlaufenknoten ideal.

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RA
Redaktion angelguide.de

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