Renke angeln (Felchen): Hegene & Tiefe richtig fischen
Der Edelfisch der Voralpenseen: wie du mit der Hegene die richtige Tiefenschicht findest, feinste Bisse erkennst – und welche regionalen Regeln gelten.
Der Starnberger See (bis 1962 Würmsee) im Landkreis Starnberg ist mit rund 56 km² Fläche und bis zu 127,8 m Tiefe einer der größten und wasserreichsten Seen Deutschlands. Durch seine Größe und Tiefe beherbergt er rund 25 Fischarten und gilt vor allem als klassisches Salmoniden- und Renkengewässer. Haupterträge von Berufsfischern und Anglern sind Renke, Seesaibling, Seeforelle und Hecht.
Neben den Salmoniden kommen Barsch, Zander, Karpfen, Aal, Brassen und mittlerweile auch kapitale Welse vor. Typische Methoden sind das Schleppfischen und Vertikalangeln vom Boot, das Hegene-Fischen auf Renke sowie Spinn- und Grundangeln. Die größte Stärke des Sees liegt im Boots- und Salmonidenangeln in den tieferen Bereichen.
Das Fischereirecht liegt beim Freistaat Bayern (Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung) und ist an die Fischereigenossenschaft Würmsee verpachtet, die die Erlaubnisscheine für Angler ausgibt; der Erlös fließt in Besatzmaßnahmen. Wer angeln will, braucht den staatlichen bayerischen Fischereischein plus eine Angelkarte. Schonzeiten, Mindestmaße, erlaubte Zeiten und Bootsregelungen unterscheiden sich je nach Art und Saison und sind über den Erlaubnisschein bzw. die Genossenschaft vor Ort verbindlich zu prüfen.
Steckbriefe mit Schonzeit, Mindestmaß und besten Ködern.
Die silbrige Renke (Felchen) ist der klassische Freiwasser-Salmonide der Alpenseen — Ziel der traditionellen Hegenenfischerei.
Der Seesaibling ist ein hochnordischer Tiefenfisch klarer, kalter Seen — zur Laichzeit feuerrot gefärbt.
Die Seeforelle ist die mächtige Seenform der Forelle — ein kapitaler Tiefenräuber kalter Alpenseen.
Der Hecht ist Europas bekanntester Raubfisch — ein Lauerjäger mit gewaltigem Maul und blitzschnellem Angriff.
Der gestreifte Flussbarsch jagt im Schwarm und ist der ideale Einstiegsfisch für angehende Raubfischangler.
Der dämmerungsaktive Zander ist Deutschlands beliebtester Speise-Raubfisch — anspruchsvoll und mit feinem Biss.
Methoden, die an diesem Gewässertyp und auf die hiesigen Zielfische funktionieren.
Die universellste Angelmethode: Köder liegt mit Gewicht auf dem Grund — effektiv für Fried- und Raubfische ohne spezielle Ausrüstung.
Direkt unter dem Boot: Köder wird senkrecht in die Tiefe präsentiert — maximale Kontrolle über Tiefe und Position für passive Tiefwasserfische.
Nach Einbruch der Dunkelheit werden Aal, Karpfen und Wels deutlich aktiver — Nachtangeln erschließt die produktivste Angelzeit für viele Friedfisch- und Raubfischarten.
Bei den Kursen werden wir auf Einzelheiten eingehen, wie sich der Mond, der Luftdruck, das Wetter allgemein und die Jahreszeit auf das Beißverhalten des Zielfisches…
Der effektivste Weg ist, in einem intensiven Privatkurs das Fliegenfischen zu Erlernen bzw. Ihr Können individuell auf Sie persönlich abgestimmt zu erweitern oder…
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Der Edelfisch der Voralpenseen: wie du mit der Hegene die richtige Tiefenschicht findest, feinste Bisse erkennst – und welche regionalen Regeln gelten.
In Bayern gibt es viele Orte, an denen Angler tolle Erlebnisse haben können. Die Region hat Seen, Flüsse und sogar die Alpen als Angelplätze im Angebot.