Barsch angeln: Methoden, Köder & beste Jahreszeit
Deutschlands beliebtester Raubfisch zum Einstieg: die besten Methoden auf Barsch (Dropshot, Gummifisch, Spinner), Köderwahl, Ausrüstung und Jahreszeiten.
Der Wels – auch Waller genannt – ist der größte Süßwasserfisch Europas und der ultimative Gegner für jeden Raubfischangler. Exemplare über zwei Meter sind in Flüssen wie Po, Ebro, aber längst auch in Rhein, Elbe und vielen Talsperren Realität. Dieser Guide zeigt dir, wie du gezielt auf Wels angelst – von der Stelle über den Köder bis zur richtigen, kräftigen Ausrüstung.
Welse sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und lieben warmes Wasser – die beste Zeit reicht grob von Mai bis September, mit Hochphase in den warmen Sommernächten. Tagsüber stehen sie in tiefen Löchern, unter Wurzelstöcken, in Kolken und an Strömungskanten; nachts ziehen sie zum Fressen ins Flache und auf Plateaus. Genau diese Standplätze gilt es zu finden.
Welse fressen, was kräftig riecht und sich bewegt. Bewährt haben sich:
Wichtig: Das Angeln mit lebendem Köderfisch ist in Deutschland tierschutzrechtlich problematisch und in der Praxis vielerorts unzulässig – verwende im Zweifel toten Köderfisch und prüfe die Vorgaben deines Bundeslandes und Gewässers.
Welsangeln verlangt grobes Gerät. Eine kräftige Welsrute (Wurfgewicht 200 g und mehr), eine große, stabile Rolle, geflochtene Hauptschnur ab etwa 0,40 mm und ein durchdachtes Montage- und Drillkonzept sind Pflicht. Ein Grundblei-Gewicht, das zur Strömung passt, und absolut zuverlässige Knoten und Haken (starke Einzelhaken) entscheiden über Erfolg oder Fischverlust. Handschuhe schützen beim Landen vor der rauen Bürstenzahnung im Maul.
Mindestmaße und etwaige Schonzeiten für den Wels sind regional unterschiedlich und in der jeweiligen Landesfischereiverordnung bzw. Gewässerordnung geregelt – prüfe sie vor dem Ansitz. Beim Drill und Landen großer Welse gilt: Fisch im Wasser lassen, mit nassen Händen und gutem Handling arbeiten und kapitale Tiere nach einem kurzen Foto schonend zurücksetzen. Sie sind die wertvollsten Laichfische im Gewässer.
Der Wels ist die Königsdisziplin am Süßwasser: starke Stellen, riechende Köder, robuste Technik und Geduld in den warmen Nächten. Wer die Standplätze findet und sein Gerät auf Kraft auslegt, erlebt den intensivsten Drill, den unsere Gewässer zu bieten haben. Mehr zur Art findest du im Steckbrief Wels (Waller), passende Beifänge sind Zander und Aal.
In warmen Sommernächten von etwa Mai bis September. Welse sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und lieben warmes Wasser.
Köderfische, dicke Tauwurmbündel und intensiv riechende Köder wie Kalbsleber oder Tintenfisch. Lebender Köderfisch ist in Deutschland tierschutzrechtlich problematisch – verwende im Zweifel toten Köderfisch.
Sehr kräftig: Welsrute mit 200 g Wurfgewicht und mehr, große stabile Rolle, geflochtene Hauptschnur ab etwa 0,40 mm und absolut zuverlässige Haken und Knoten.
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