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Mit Mais angeln: Der süße Selektivköder auf Karpfen und Schleie

Mais ist einer der besten und günstigsten Köder überhaupt. Die süßen, leuchtend gelben Körner sind weithin sichtbar, von Fischen heiß geliebt und dabei etwas selektiver als Made oder Wurm - kleine Weißfische lassen ihn eher in Ruhe. Damit ist Mais die erste Wahl auf Karpfen, Schleie und große Brassen.

Dosenmais, Hartmais und Partikel

  • Dosenmais: Der unkomplizierte Klassiker - direkt einsatzbereit, süß und weich. Ideal als Hakenköder und zum Anfüttern.
  • Hartmais: Trockenmais, der eingeweicht und gekocht wird - zäher, hält besser am Haar und ist günstig in großen Mengen zum Füttern.
  • Kunstmais: auftreibender Plastikmais hebt den Köder leicht an und ist unverwüstlich gegen Kleinfisch.

Richtig anködern

Auf Rotauge und kleinere Fische ein bis zwei Körner direkt auf den feinen Haken. Auf Karpfen und Schleie ein Haarmontage-Bündel aus drei bis fünf Körnern - oder ein Korn echter Mais kombiniert mit auftreibendem Kunstmais (Snowman).

Anfüttern mit Mais

Eine Handvoll Mais am Platz hält die Fische bei der Stange, ohne sie satt zu machen. Beim Method-Feeder oder mit dem Futterkorb bringst du Köder und Futter punktgenau zusammen. Nicht überfüttern - eine kleine Menge regelmäßig ist besser als ein großer Haufen.

Häufige Fragen

Welche Fische fängt man mit Mais?

Vor allem Karpfen, Schleie und große Brassen, dazu Rotauge, Döbel und Rotfeder. Mais ist etwas selektiver als Made und hält viele Kleinfische ab.

Dosenmais oder Hartmais - was ist besser?

Dosenmais ist sofort einsatzbereit und perfekt als Hakenköder. Hartmais ist günstiger in der Masse, hält besser am Haar und eignet sich gut zum Anfüttern.

Wie viel Mais soll ich anfüttern?

Wenig und regelmäßig. Eine Handvoll hält den Platz attraktiv, ohne die Fische satt zu machen - überfüttern verdirbt eher den Erfolg.

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RA
Redaktion angelguide.de

Schreibt für angelguide.de über Technik & Montagen.

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