Fischereigesetz NRW 2026: Die wichtigsten Änderungen für Angler
Fischereigesetz NRW 2026: Landtag beschloss historische Änderungen — Fischerprüfung ab 12 Jahren, digitaler Fischereischein und Schein auf Lebenszeit.
Karlsruhe liegt am Rhein, und die umliegende Oberrheinebene ist reich an Altrhein-Armen und Baggerseen wie dem Knielinger See. Diese Mischung aus großem Strom, ruhigen Altarmen und klaren Seen macht die Region zu einem vielseitigen und fischreichen Angelrevier. Dieser Überblick zeigt die wichtigsten Reviere, die realistischen Zielfische, passende Methoden und die in Baden-Württemberg nötigen Papiere.
Der Rhein ist das prägende Gewässer mit Buhnen, Steinpackungen und kräftiger Strömung. Das Artenspektrum ist breit: Friedfische wie Brassen, Rotaugen, Barben und Döbel sowie Raubfische wie Zander, Barsch, Hecht und Rapfen, dazu Aal, Wels und Karpfen. Große Teile der Rheinstrecke werden über den Landesfischereiverband Baden-Württemberg bewirtschaftet, der hier umfangreiche Wasserflächen gepachtet hat.
Die Altrhein-Arme – etwa bei Philippsburg und Rußheim – sowie zahlreiche Baggerseen stehen mit dem Strom in direkter oder indirekter Verbindung und beherbergen einen artenreichen Bestand. Der Knielinger See westlich von Karlsruhe ist mit rund 82 Hektar eines der größeren Stillgewässer. In diesen ruhigeren Bereichen sind vor allem Hecht, Karpfen, Schleie, Barsch und Zander zu erwarten.
Die Oberrheinebene ist ausgesprochen artenreich: Der Strom liefert strömungsliebende Fische und Raubfische, die Altrhein-Arme und Baggerseen eher die ruhigen Stillwasserbewohner. Das Spektrum wechselt mit Saison und Gewässertyp.
Im strömenden Rhein bewähren sich Feederangeln auf Friedfische und Spinnfischen mit Gummifisch auf Zander und Barsch an den Buhnen. In den Altrhein-Armen und Baggerseen funktionieren Grund- und Posenmontagen auf Karpfen, Schleie und Brassen sowie das Hechtangeln mit Kunst- oder totem Köderfisch. Die ruhigen, oft klaren Stillgewässer belohnen unauffällige Montagen. Das Angeln mit lebendem Köderfisch ist verboten.
Im Frühjahr werden Friedfische in den wärmeren Uferzonen aktiv, sobald die Schonzeiten enden. Der Sommer gehört Karpfen, Schleie und Wels in Altrhein und Baggerseen, am besten früh und spät. Der Herbst bringt die beste Raubfischphase auf Hecht, Zander und Barsch. Im Winter bleibt der Zander im Rhein ein verlässliches Ziel. Schonzeiten sind regional geregelt und vor dem Angeln zu prüfen.
Am Rhein sind die Buhnenfelder der Schlüssel: Im Kehrwasser hinter der Buhne sammeln sich Friedfisch und Zander, an der Buhnenkante jagen die Räuber. In den Altrhein-Armen und Baggerseen lohnen Krautkanten, Seerosen, Einläufe und abfallende Unterwasserkanten, an denen sich Hecht, Schleie und Karpfen halten. Übergänge von flachem zu tiefem Wasser sind in den Seen besonders fängig.
In Baden-Württemberg brauchst du zuerst den staatlichen Fischereischein, den du nach bestandener Fischerprüfung erhältst; dieser Prüfung geht ein Vorbereitungslehrgang voraus. Einen prüfungsfreien Urlauberschein wie an den Küsten gibt es hier nicht.
Zusätzlich benötigst du für jedes Gewässer einen gewässerbezogenen Erlaubnisschein – für die Rheinstrecke und viele Altrhein-Arme bzw. Baggerseen über den Landesfischereiverband bzw. die örtlichen Vereine. Karten sind teils direkt, teils online oder im Fachhandel erhältlich. Erst beide Papiere zusammen berechtigen zum Angeln.
Schonzeiten, Mindestmaße, Nachtangel- und Entnahmeregeln sind regional geregelt und je nach Gewässer unterschiedlich. Maßgeblich sind der Erlaubnisschein und das Landesfischereigesetz Baden-Württemberg – prüfe die aktuellen Vorgaben vor dem Angeln. Bundesweit gelten das Verbot des lebenden Köderfischs und der waidgerechte Umgang mit dem Fang.
Kescher, Lösezange und Maßband gehören zur Grundausstattung, um Fische schnell und schonend zu versorgen und geschützte Exemplare unbeschadet zurückzusetzen. Ob ein Setzkescher erlaubt ist und wie viele Ruten geführt werden dürfen, regelt der jeweilige Erlaubnisschein. Plane an den weitläufigen Altrhein-Armen etwas Zeit zum Auskundschaften ein.
Die Vielfalt der Oberrheinebene: großer Rheinstrom, ruhige Altrhein-Arme und zahlreiche Baggerseen liegen dicht beieinander und bieten ein artenreiches Spektrum.
Vor allem Hecht, Karpfen, Schleie, Barsch und Zander – typische Bewohner der ruhigen, mit dem Rhein verbundenen Stillgewässer.
Große Teile werden über den Landesfischereiverband Baden-Württemberg bewirtschaftet, der am Rhein umfangreiche Flächen gepachtet hat. Karten gibt es über den Verband bzw. die Vereine.
Nicht unbedingt. Rheinstrecke, Altrhein-Arme und einzelne Baggerseen werden teils getrennt bewirtschaftet. Prüfe vor dem Angeln, welche Karte den gewünschten Bereich abdeckt.
Ja. Viele Altrhein-Arme und Baggerseen sind klar; feine, unauffällige Montagen und etwas Abstand zum Ufer bringen dort mehr Bisse.
Vor allem im Herbst, wenn Hecht, Zander und Barsch kräftig fressen. Buhnenfelder und Strömungskanten sind dann besonders erfolgversprechend.
Häufig ja. Rheinstrecke, Altrhein-Arme und einzelne Baggerseen werden teils getrennt bewirtschaftet. Prüfe vor dem Angeln, welche Karte den gewünschten Bereich abdeckt.
Fischereigesetz NRW 2026: Landtag beschloss historische Änderungen — Fischerprüfung ab 12 Jahren, digitaler Fischereischein und Schein auf Lebenszeit.
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