Erste Angelausrüstung – die komplette Grundausstattung für Einsteiger
Welche Ausrüstung brauchst du wirklich zum Angeln? Dieser Guide zeigt Einsteigern ehrlich, was ins Tackle-Set muss – ohne Überfluss.
Der Wels (Waller) ist der größte heimische Süßwasserfisch und der ultimative Gegner am Süßwasser. Exemplare über zwei Meter sind keine Seltenheit mehr. Wer einen Waller landen will, braucht kräftiges Gerät, die richtige Taktik und vor allem Geduld - dieser Guide bringt dich auf Tuchfühlung mit dem Giganten.
Welse sind dämmerungs- und nachtaktive Standfische. Tagsüber ruhen sie in tiefen Kolken, unter Totholz, an Spundwänden und in Hafenbecken. Nachts ziehen sie zum Jagen ins flachere Wasser und an Kanten. Große, langsam fließende Flüsse, Talsperren und tiefe Seen sind die klassischen Wallergewässer.
Mehr zur Technik im Wallerangeln-Steckbrief.
Hier ist Kraft gefragt: eine kräftige Wallerrute (Wurfgewicht 200-600 g), eine robuste Rolle mit viel Schnurfassung, geflochtene Schnur ab 0,40 mm und ein starkes Vorfach. Ein großer Unterfangkescher oder ein Wallergalgen sowie Handschuhe zum sicheren Greifen gehören dazu.
Der tote Köderfisch am System ist auf große Welse die zuverlässigste Wahl, dicht gefolgt vom Tauwurmbündel, das auch tagsüber fängt. Beide am Grund oder unter einer Pose anbieten.
In der Dämmerung und nachts, besonders in warmen Sommermonaten. An schwülen, gewittrigen Abenden sind Welse oft besonders aktiv.
In tiefen Kolken, unter Totholz, an Spundwänden und in Hafenbecken großer, langsam fließender Flüsse, Talsperren und tiefer Seen. Nachts ziehen sie zum Jagen ins flachere Wasser.
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