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Wels angeln: Köder, Methoden und die besten Plätze

Der Wels (Waller) ist der größte heimische Süßwasserfisch und der ultimative Gegner am Süßwasser. Exemplare über zwei Meter sind keine Seltenheit mehr. Wer einen Waller landen will, braucht kräftiges Gerät, die richtige Taktik und vor allem Geduld - dieser Guide bringt dich auf Tuchfühlung mit dem Giganten.

Wo der Wels steht

Welse sind dämmerungs- und nachtaktive Standfische. Tagsüber ruhen sie in tiefen Kolken, unter Totholz, an Spundwänden und in Hafenbecken. Nachts ziehen sie zum Jagen ins flachere Wasser und an Kanten. Große, langsam fließende Flüsse, Talsperren und tiefe Seen sind die klassischen Wallergewässer.

Die besten Köder und Methoden

  • Köderfisch am System: ein toter Köderfisch an der Montage, am Grund oder unter einer U-Pose angeboten - die zuverlässigste Methode auf große Welse.
  • Tauwurmbündel: ein dickes Bündel Tauwürmer ist ein Top-Köder, der auch tagsüber fängt.
  • Wallerholz (Klopfen): Mit dem Wallerholz erzeugt man vom Boot ein blubberndes Geräusch, das Welse reizt - eine traditionsreiche, aktive Methode.
  • Vertikal und Spinnfischen: mit großen Gummifischen über den Standplätzen.

Mehr zur Technik im Wallerangeln-Steckbrief.

Die richtige Ausrüstung

Hier ist Kraft gefragt: eine kräftige Wallerrute (Wurfgewicht 200-600 g), eine robuste Rolle mit viel Schnurfassung, geflochtene Schnur ab 0,40 mm und ein starkes Vorfach. Ein großer Unterfangkescher oder ein Wallergalgen sowie Handschuhe zum sicheren Greifen gehören dazu.

Häufige Fragen

Welcher Köder ist der beste auf Wels?

Der tote Köderfisch am System ist auf große Welse die zuverlässigste Wahl, dicht gefolgt vom Tauwurmbündel, das auch tagsüber fängt. Beide am Grund oder unter einer Pose anbieten.

Wann beißt der Wels am besten?

In der Dämmerung und nachts, besonders in warmen Sommermonaten. An schwülen, gewittrigen Abenden sind Welse oft besonders aktiv.

Wo finde ich Welse?

In tiefen Kolken, unter Totholz, an Spundwänden und in Hafenbecken großer, langsam fließender Flüsse, Talsperren und tiefer Seen. Nachts ziehen sie zum Jagen ins flachere Wasser.

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RA
Redaktion angelguide.de

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