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Wallerangeln (Welsmethoden)

Mai bis September, vor allem warme Sommernächte Wels
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Was ist Wallerangeln (Welsmethoden)?

Das Wallerangeln bündelt mehrere kräftige Methoden auf den Wels. Beim Ansitz dominiert die Abspannmontage: Der Köder wird vom Ufer oder per Boot/Futterboot an einem U-Posen-System über dem Grund präsentiert. Alternativ hält eine Unterwasserpose den Köder an Kolken und Gumpen in der richtigen Tiefe.

Eine klassische, aktive Technik ist das Wallerholz (Klopfen) vom Boot: Es erzeugt dumpfe Ploppgeräusche, die neugierige Welse anlocken. Daneben lassen sich Welse über tiefen Löchern auch aktiv mit großen Gummifischen vertikal befischen.

Allen gemein ist sehr robustes Gerät - Welsangeln ist auf Kraft ausgelegt.

Zielfische & Einsatzbereich

Saison: Mai bis September, vor allem warme Sommernächte

Montage

Abspann-/U-Posen-Montage über Grund oder Unterwasserpose; großes Blei passend zur Strömung; reißfeste Knoten.

Köder & Imitationen

Köderfische (tot)dicke TauwurmbündelKalbsleber oder Tintenfisch

5 Praxis-Tipps

  1. 1. Stellen mit tiefen Löchern und Strömungskanten suchen, nachts aktiv werden.
  2. 2. Lebender Köderfisch ist in Deutschland tierschutzrechtlich problematisch - im Zweifel toten Köderfisch verwenden.
  3. 3. Gerät bewusst grob wählen: Welse flüchten sofort ins nächste Hindernis.

Zielfische im Steckbrief

Alles zu Schonzeit, Ködern und Lebensraum — pro Fischart.

Wo Wallerangeln (Welsmethoden) funktioniert

Reviere aus dem Gewässer-Verzeichnis mit passendem Typ und Zielfischbestand.

Verwandte Techniken