Mit Tauwurm angeln: Der beste Allroundköder richtig eingesetzt
Der Tauwurm fängt fast alles - von Aal über Barsch bis Karpfen. So beschaffst, lagerst und köderst du ihn richtig und welche Montagen am besten funktionieren.
Eine Pose ist nur so gut wie ihre Ausbleiung. Richtig austariert zeigt sie den zartesten Biss und lässt den Köder natürlich absinken; falsch beschwert säuft sie ab oder steht wie ein Korken im Wasser. Das Ausbleien ist eine Grundfertigkeit des Posenangelns, die schnell gelernt ist.
Jede Pose trägt eine bestimmte Bleimenge, die meist aufgedruckt ist (z. B. "2 g" oder als Tragkraft in Gramm). Ziel ist, so viel Blei an die Schnur zu klemmen, dass nur noch die Antenne (die Spitze) aus dem Wasser ragt. So reicht der kleinste Widerstand eines beißenden Fisches, um die Pose abtauchen oder aufsteigen zu lassen.
Teste die Ausbleiung am besten im klaren Wasser oder einem Eimer: Die Antenne soll knapp herausschauen.
Im Flachen nimmst du eine Feststellpose, in größerer Tiefe eine Laufpose mit Stopper. Beide werden nach demselben Prinzip ausgebleit - nur die Befestigung an der Schnur unterscheidet sich.
Nur die Antenne, also die dünne Spitze, soll knapp herausschauen. Dann zeigt die Pose feinste Bisse und der Köder sinkt natürlich.
Die Hauptmenge gebündelt im unteren Drittel der Montage, ein kleines Fühlerblei nah am Haken. Mit kleinen Schroten nähert man sich der perfekten Tarierung schrittweise an.
Dann ist zu viel Blei an der Schnur oder die Pose zu klein für die Montage. Schrittweise Blei abnehmen, bis nur die Antenne herausragt.
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