Angelhaken-Größentabelle: Nummern, cm-Maße und Auswahl
Hakengrößen richtig lesen: Warum es keine allgemeine cm-Umrechnung gibt, wie du Haken misst und welche Form zu Köder und Montage passt.
Kein anderer Handgriff entscheidet so sehr über Erfolg und Frust wie der Wurf. Wer den Köder sauber, weit und an die richtige Stelle bringt, fängt mehr - und vermeidet Tüddel, Abrisse und gefährliche Situationen. Dieser Guide zeigt die wichtigsten Wurftechniken und die Fehler, die du dir gleich abgewöhnen solltest.
Der Überkopfwurf ist die Grundtechnik für die meisten Situationen. So geht er:
Der Seitwurf hält den Köder flach und ist ideal unter überhängenden Ästen oder bei Wind - aber Vorsicht, er braucht freien Raum zur Seite. Der Pendelwurf nutzt das Auspendeln eines schweren Köders für extra Weite und wird vor allem beim Grund- und Brandungsangeln eingesetzt.
Weite kommt aus Technik, nicht aus Kraft: eine geladene Rute (das Wurfgewicht muss zur Rute passen), eine glatte, dünne Schnur, eine gut gefüllte Spule und ein sauberer Bewegungsablauf bringen mehr als rohe Gewalt. Bei weiten Würfen mit schwerem Blei schützt eine Schlagschnur vor Schnurbruch.
Vor jedem Wurf nach hinten und zur Seite schauen - ein Haken im Gesicht eines Spaziergängers ist im Ernst gefährlich. Niemals werfen, wenn Personen im Wurfbereich sind. Bei Gewitter sofort aufhören: Kohlefaserruten leiten Strom. Und einen festen Stand suchen, gerade an rutschigen Ufern.
Meist wird der Finger zu spät gelöst oder zu ruckartig geworfen. Ein gleichmäßiger Bewegungsablauf und das richtige Timing beim Lösen lösen das Problem - bei schwerem Blei hilft zusätzlich eine Schlagschnur.
Durch Technik statt Kraft: passendes Wurfgewicht zur Rute, dünne glatte Schnur, volle Spule und ein sauberer, beschleunigter Ablauf. Der Pendelwurf bringt mit schwerem Köder zusätzliche Weite.
Der Seitwurf hält den Köder flach unter Ästen - aber nur mit freiem Raum zur Seite. An sehr engen Stellen hilft ein kurzer Pendel- oder Unterhandwurf.
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