Start/Ratgeber/Technik & Montagen
Technik & Montagen

Flunder angeln: Der Plattfisch bis ins Süßwasser

Die Flunder ist der anpassungsfähigste heimische Plattfisch - als Einzige zieht sie weit ins Brackwasser und sogar in die Flüsse hinauf. Damit ist sie auch für Angler erreichbar, die nicht direkt an der offenen Küste wohnen. Vom Strand, aus Mündungen und vom Boot lässt sie sich ähnlich wie die Scholle befischen.

Wo die Flunder steht

Flundern leben auf sandig-schlickigem Grund an der Küste, in Flussmündungen und im Brackwasser. Im Herbst ziehen viele Fische flussaufwärts und in die Boddengewässer - dann sind sie auch weit im Landesinneren fangbar. Die Hauptsaison ist der Herbst.

Köder und Montage

  • Wattwurm und Seeringelwurm: die fängigsten Naturköder, wie bei allen Plattfischen.
  • Buttlöffel und Lockperlen vor dem Haken reizen die Flunder zusätzlich.
  • Brandungs- oder Nachläufermontage beim Brandungsangeln, am Boot eine einfache Grundmontage.

Flunder oder Scholle?

Beide ähneln sich, doch die Flunder ist rauer (kleine Stachelreihen an Seitenlinie und Flossenansatz), oft graubrauner und verträgt Süßwasser. Die Scholle hat glatte Haut und die typischen roten Punkte.

Häufige Fragen

Wo fängt man Flundern?

Auf sandig-schlickigem Grund an der Küste, in Flussmündungen und im Brackwasser. Im Herbst ziehen sie weit flussauf und in die Bodden - dann auch im Binnenland fangbar.

Welcher Köder fängt Flundern?

Wattwurm und Seeringelwurm, gern in Kombination mit einem Buttlöffel und Lockperlen vor dem Haken. Beim Brandungsangeln eine Nachläufermontage, am Boot die Grundmontage.

Wie unterscheide ich Flunder und Scholle?

Die Flunder ist rauer (kleine Stachelreihen an Seitenlinie und Flossen), graubrauner und süßwasserverträglich. Die Scholle hat glatte Haut und auffällige rote Punkte.

Verwandte Guides

RA
Redaktion angelguide.de

Schreibt für angelguide.de über Technik & Montagen.

Profil