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Scholle angeln: Plattfisch von Brandung und Boot

Die Scholle ist der Inbegriff des Plattfischangelns an Nord- und Ostsee. Auf sandigem Grund liegend, lässt sie sich vom Strand wie vom Boot gezielt befischen - eine herrlich entspannte Angelei, die mit einem köstlichen Speisefisch belohnt. Dieser Guide bringt dir die Grundlagen.

Wo Schollen liegen

Schollen bevorzugen sandigen und sandig-schlickigen Grund, oft in der Nähe von Muschelbänken, Prielen und Übergängen zwischen Sand und Kraut. Vom Strand befischt man die Rinnen hinter der ersten Sandbank, vom Boot driftet man über sandige Plateaus. Die Hauptsaison liegt im Spätsommer und Herbst.

Köder und Montage

  • Wattwurm und Seeringelwurm: die mit Abstand fängigsten Naturköder auf Scholle.
  • Buttlöffel und Perlen: ein glänzender Löffel und bunte Lockperlen vor dem Haken reizen die Scholle und steigern die Fänge deutlich.
  • Nachläufer- und Brandungsmontage: beim Brandungsangeln ein bis drei Haken am Vorfach, am Boot die einfache Grundmontage mit Driftblei.

Technik

Schollen nehmen den Köder oft zögerlich - nach dem ersten Zupfen kurz warten, bevor man anschlägt. Vom Boot bringt langsames Über-Grund-Ziehen der Montage zusätzliche Reize durch den aufwirbelnden Buttlöffel. Beachte Mindestmaße und Schonzeiten, die regional gelten (Richtwert).

Häufige Fragen

Welcher Köder fängt Schollen?

Wattwurm und Seeringelwurm sind die besten Naturköder. Ein glänzender Buttlöffel mit bunten Lockperlen vor dem Haken steigert die Fänge spürbar.

Wo fängt man Schollen?

Auf sandigem bis sandig-schlickigem Grund, an Muschelbänken, Prielen und Sand-Kraut-Übergängen. Vom Strand in den Rinnen hinter der Sandbank, vom Boot über sandigen Plateaus.

Wann ist die beste Schollenzeit?

Spätsommer und Herbst sind die Hauptsaison, wenn die Schollen abgewachsen und in Küstennähe sind. Mindestmaße und Schonzeiten regional beachten.

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RA
Redaktion angelguide.de

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