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Angeln und Naturschutz: Angler als Heger und Pfleger

Kaum eine Gruppe kümmert sich so unmittelbar um die Gewässer wie die Angler. Über die Vereine leisten sie Hege, Gewässerpflege und Artenschutz - finanziert auch durch die Fischereiabgabe. Angeln und Naturschutz gehören untrennbar zusammen.

Hege und Pflege

Zur Hege gehören der maßvolle Besatz standortgerechter Arten, die Pflege von Uferzonen und Laichplätzen, das Anlegen von Flachwasser- und Strukturzonen sowie die Beseitigung von Müll und Hindernissen. Vereine renaturieren Gewässer, schaffen Lebensraum und überwachen die Wasserqualität.

In Schutzgebieten

In Naturschutzgebieten, Nationalparks und NATURA-2000-Gebieten gelten oft besondere Regeln - vom Betretungsverbot über Ruhezonen bis zu Angelbeschränkungen in Brut- und Setzzeiten. Diese stehen in der Schutzgebietsverordnung und der Gewässerordnung (Richtwert) und sind unbedingt zu beachten.

So verhältst du dich richtig

  • Müll mitnehmen - auch fremden; Schnurreste gehören nie ins Wasser.
  • Uferpflanzen und Brutzonen schonen, Tiere nicht stören.
  • Maßvoll entnehmen und Bestände nicht überfischen.

Häufige Fragen

Sind Angler Naturschützer?

Ja, in hohem Maß: Über ihre Vereine betreiben sie Hege, Besatz, Gewässerpflege und Renaturierung und überwachen die Wasserqualität - finanziert auch durch die Fischereiabgabe.

Darf man in Naturschutzgebieten angeln?

Oft nur eingeschränkt oder gar nicht. In Schutzgebieten gelten besondere Regeln wie Ruhezonen und Betretungsverbote. Die Schutzgebiets- und Gewässerordnung gibt verbindlich Auskunft.

Wie verhalte ich mich naturgerecht am Wasser?

Müll mitnehmen (auch Schnurreste), Uferpflanzen und Brutzonen schonen, Tiere nicht stören und maßvoll entnehmen.

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RA
Redaktion angelguide.de

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