See
Bayern · Kochel am See / Walchensee (Oberbayern)

Walchensee

ca. 16 km² Fläche, bis zu ~190 m tief, auf rund 800 m Seehöhe Hauptsaison nach Ende der Salmoniden-Schonzeit im Frühjahr bis in den Herbst; Renken- und Saiblingsfischen besonders im Frühsommer und Spätsommer, Hecht und Barsch verstärkt im Herbst.
Forelle/SalmonidenBootsangelnNaturschutz beachten

Über das Gewässer

Der Walchensee ist einer der größten und tiefsten Alpenseen Deutschlands und liegt auf rund 800 m Höhe im Gemeindegebiet von Kochel am See, etwa 75 km südlich von München. Mit einer Fläche von rund 16 km² und Tiefen bis etwa 190 m bietet das klare, kalte Wasser ideale Bedingungen für Salmoniden. Im Mittelpunkt stehen Renke (Coregone), Saibling und Seeforelle, dazu kommen Hecht, Barsch und Rutte. Seit 1924 dient der See zugleich als Speicher für das Walchenseekraftwerk.

Bewährte Methoden sind das Hegenefischen auf Renke und Saibling vom Boot oder Ufer sowie das Schleppfischen vom Boot auf Saibling, Seeforelle und Hecht. Spinnfischen auf Hecht und Barsch ist ebenfalls verbreitet. Motorboote sind auf dem See grundsätzlich nicht erlaubt (Ausnahmen für Berufsfischerei und Rettungsdienst), gefischt wird daher mit Ruder- oder Elektroboot. Tiefenstruktur und Echolot helfen, die oft tief stehenden Renkenschwärme zu finden.

Geangelt wird mit Erlaubnisschein und gültigem Fischereischein; die Karten gibt es bei örtlichen Ausgabestellen. Für die Salmoniden gelten Schonzeiten, Schonmaße und Fangbegrenzungen, außerdem besteht ein Nachtangelverbot - die genauen, regional festgelegten Regeln (Schonzeiten, Mindestmaße, Tageslimits, erlaubte Methoden) sollten vor dem Angeln immer aktuell im Erlaubnisschein bzw. bei der Ausgabestelle geprüft werden. Als sensibles Alpengewässer ist auf rücksichtsvolles Verhalten und Naturschutz zu achten.

Bewährte Methoden

Hegenefischen (Renke/Saibling)Schleppfischen vom BootSpinnfischen auf Hecht und BarschUferangeln

Zielfische hier

Guides für dieses Gewässer