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Mit Brotflocke angeln: Der unterschätzte Allerwelts-Köder

Kaum ein Köder ist so unterschätzt wie das simple Brot. Brotflocke kostet fast nichts, ist immer im Haus und fängt von Karpfen über Döbel bis Rotfeder praktisch alle Friedfische - am Grund wie an der Oberfläche.

Brotflocke am Grund

Ein Stück frische Brotkrume wird locker um den Haken gedrückt, sodass die Hakenspitze frei bleibt. Im Wasser quillt die Flocke auf und gibt feine Partikel ab - ein heller, weithin sichtbarer Köder, der besonders im trüben Wasser auffällt. Ideal an einer feinen Grundmontage oder unter der Pose.

Schwimmbrot an der Oberfläche

Eine Brotkruste an einem schwimmenden Haken treibt obenauf - eine der spannendsten Methoden auf Karpfen, Döbel und Rapfen, weil man den Biss direkt sieht. An warmen Sommertagen, wenn Fische an der Oberfläche stehen, ist Schwimmbrot kaum zu schlagen.

Tipps

  • Frisches Toastbrot lässt sich besonders gut anködern und hält an.
  • Ein paar Brotbrocken als Anfutter halten die Fische am Platz.
  • Hakenspitze immer frei lassen, damit der Anhieb sitzt.

Häufige Fragen

Welche Fische fängt man mit Brot?

Vor allem Karpfen, Döbel, Rotfeder, Rotauge und Brassen. An der Oberfläche mit Schwimmbrot auch gezielt große Karpfen und Rapfen.

Wie ködere ich Brotflocke an?

Ein Stück frische Krume locker um den Haken drücken, Hakenspitze frei lassen. Im Wasser quillt die Flocke auf und gibt lockende Partikel ab.

Was ist Schwimmbrot?

Eine Brotkruste an einem schwimmenden Haken, die an der Oberfläche treibt. Damit fängt man sichtbeißende Karpfen und Döbel - eine der aufregendsten Friedfisch-Methoden.

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RA
Redaktion angelguide.de

Schreibt für angelguide.de über Technik & Montagen.

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