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Sprungschicht (Thermokline): Die unsichtbare Grenze im See

In tiefen Seen bildet sich im Sommer eine unsichtbare Grenze: die Sprungschicht (Thermokline). Sie trennt das warme Oberflächenwasser vom kalten Tiefenwasser - und ist ein Schlüssel zum Verständnis, wo Raubfische und Beute im Hochsommer stehen.

Wie die Schichtung entsteht

Im Sommer erwärmt die Sonne die oberen Wasserschichten, die leichter sind und obenauf bleiben. Darunter liegt das schwere, kalte Tiefenwasser. Dazwischen liegt die Thermokline - ein schmaler Bereich, in dem die Temperatur auf wenigen Metern stark abfällt. Unter ihr ist es kalt und oft sauerstoffarm.

Warum Fische an der Sprungschicht stehen

Das Tiefenwasser unter der Thermokline ist im Hochsommer oft zu sauerstoffarm zum Leben. Deshalb halten sich Beutefische und Raubfische bevorzugt oberhalb oder genau an der Sprungschicht auf - dort treffen erträgliche Temperatur und ausreichend Sauerstoff zusammen. Wer die Tiefe der Thermokline kennt, fischt auf der richtigen Ebene.

Mit dem Echolot finden

Ein Echolot macht die Sprungschicht oft als feine horizontale Linie sichtbar, und die Fischsicheln stehen meist knapp darüber. Beim Schleppen und Vertikalangeln auf Forelle, Renke und Raubfisch ist das eine wertvolle Information.

Häufige Fragen

Was ist die Sprungschicht?

Eine Grenzschicht in tiefen Seen, in der im Sommer die Temperatur auf wenigen Metern stark abfällt. Sie trennt warmes Oberflächen- von kaltem Tiefenwasser.

Warum stehen Fische an der Thermokline?

Weil das Tiefenwasser darunter im Sommer oft sauerstoffarm ist. Ober- und an der Sprungschicht finden Fische erträgliche Temperatur und genug Sauerstoff zugleich.

Wie finde ich die Sprungschicht?

Mit dem Echolot, das sie oft als feine horizontale Linie zeigt - die Fische stehen meist knapp darüber. So fischt man auf der richtigen Tiefe.

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RA
Redaktion angelguide.de

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