Mit Tauwurm angeln: Der beste Allroundköder richtig eingesetzt
Der Tauwurm fängt fast alles - von Aal über Barsch bis Karpfen. So beschaffst, lagerst und köderst du ihn richtig und welche Montagen am besten funktionieren.
Fische atmen den im Wasser gelösten Sauerstoff - und der ist nicht überall gleich. Gerade im Hochsommer wird der Sauerstoffgehalt zum entscheidenden Faktor dafür, wo Fische stehen und ob sie überhaupt fressen. Wer die sauerstoffreichen Zonen kennt, findet die aktiven Fische.
Kaltes Wasser kann mehr Sauerstoff lösen als warmes. Im Hochsommer sinkt der Gehalt deshalb, besonders in flachen, stehenden und stark bewachsenen Gewässern. Nachts zehren zudem die Wasserpflanzen Sauerstoff - die kritischste Zeit ist oft der frühe Morgen nach einer warmen, windstillen Nacht.
Bei lang anhaltender Hitze, Algenblüten und nachts kann der Sauerstoff so weit sinken, dass Fische an die Oberfläche kommen ("nach Luft schnappen") oder im Extremfall sterben (Fischsterben). Dann sollte man die Fische nicht zusätzlich stressen und besonders schonend behandeln.
Weil warmes Wasser weniger Sauerstoff lösen kann als kaltes - besonders in flachen, krautreichen Stillgewässern. Nachts zehren zusätzlich die Pflanzen Sauerstoff.
An Einläufen und Zuflüssen, unter Wehren und in der Brandung sowie am windzugewandten Ufer, wo Wellen Sauerstoff eintragen. Dort stehen oft die aktiven Fische.
Meist Sauerstoffmangel. Bei Hitze und Algenblüte kann der Gehalt kritisch sinken. Dann die Fische nicht zusätzlich stressen und besonders schonend behandeln.
Der Tauwurm fängt fast alles - von Aal über Barsch bis Karpfen. So beschaffst, lagerst und köderst du ihn richtig und welche Montagen am besten funktionieren.
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