Mit Tauwurm angeln: Der beste Allroundköder richtig eingesetzt
Der Tauwurm fängt fast alles - von Aal über Barsch bis Karpfen. So beschaffst, lagerst und köderst du ihn richtig und welche Montagen am besten funktionieren.
Viele Wurfprobleme entstehen nicht beim Werfen, sondern schon beim Aufspulen. Wird die Schnur falsch auf die Rolle gefüllt, entstehen Drall, abspringende Schlaufen und die gefürchtete Perücke. Mit der richtigen Technik ist die Spule in wenigen Minuten sauber gefüllt.
Die Spule wird bis etwa 1-2 mm unter den Spulenrand gefüllt. Zu voll wirft Schlaufen ab, zu leer kostet Wurfweite. Ist die Schnur dünner als die Spule fasst, legt man zuerst eine günstige Unterfütterung (Backing) auf, bis die richtige Höhe erreicht ist, und knotet die eigentliche Schnur darauf.
Bei der Stationärrolle muss die Schnur so von der Vorratsspule kommen, wie sie auf die Rolle läuft. Lege die Vorratsspule flach auf den Boden (Etikett nach oben), sodass sich die Schnur über den Rand abrollt. Drehe nach ein paar Metern die Vorratsspule um, falls sich Twist bildet - ein kurzer Test zeigt die richtige Richtung: Hängt die Schnur in lockeren Schlaufen, ist die Seite falsch herum.
Bis etwa 1-2 mm unter den Spulenrand. Zu voll wirft Schlaufen ab, zu leer reduziert die Wurfweite spürbar.
Die Vorratsspule flach auf den Boden legen, sodass sich die Schnur über den Rand abrollt - so läuft sie passend zur Stationärrolle auf. Bildet sich Twist, die Spule umdrehen.
Eine günstige Unterfütterung, die man bei dünner Schnur zuerst aufspult, um die Spule auf die richtige Höhe zu bringen - darauf kommt dann die eigentliche Hauptschnur.
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