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Pollack angeln: Kampfstarker Riffjäger der Nordsee

Der Pollack ist der strukturgebundene Verwandte des Köhlers - und ein ebenso furioser Kämpfer. Über Wracks, Riffen und Felskanten lauert er auf Beute und stürzt sich mit einer brachialen ersten Flucht auf den Köder. Vor allem an der Nordsee und im Atlantik ist er ein Top-Zielfisch.

Wo der Pollack steht

Anders als der freischwimmende Köhler hält sich der Pollack dicht an Struktur: Wracks, Steilkanten, Felsriffe und Strömungskanten. Oft steht er knapp über dem Grund und steigt zum Jagen auf. Ein Echolot hilft, die Struktur und die Fische zu finden.

Methoden

  • Gummifisch am Jigkopf: über der Struktur abgesenkt und langsam aufsteigend geführt - die fängigste Methode auf große Pollacks.
  • Pilken und Pirk: mit Beifängern dicht über dem Wrack.
  • Naturköder: Fischfetzen am Grund an strömungsreichen Kanten.

Wichtig ist die erste Flucht: Der Pollack taucht nach dem Biss blitzschnell zurück in die Struktur - die Bremse muss sitzen, sonst scheuert er die Schnur durch.

Häufige Fragen

Wie fängt man Pollack?

Am besten mit Gummifisch am Jigkopf, der über Wracks und Riffen abgesenkt und langsam aufsteigend geführt wird. Auch Pilker mit Beifängern und Fischfetzen am Grund fangen gut.

Wo steht der Pollack?

Dicht an Struktur: über Wracks, an Steilkanten, Felsriffen und Strömungskanten, meist knapp über dem Grund. Zum Jagen steigt er auf.

Worauf muss ich beim Drill achten?

Auf die brachiale erste Flucht: Der Pollack will sofort zurück in die Struktur. Eine korrekt eingestellte Bremse und sofortiger Gegendruck verhindern, dass er die Schnur durchscheuert.

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RA
Redaktion angelguide.de

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