Mit Tauwurm angeln: Der beste Allroundköder richtig eingesetzt
Der Tauwurm fängt fast alles - von Aal über Barsch bis Karpfen. So beschaffst, lagerst und köderst du ihn richtig und welche Montagen am besten funktionieren.
Gutes Anfüttern entscheidet beim Friedfischangeln über Erfolg oder Leere. Fertigfutter ist praktisch, doch selbst gemischtes Grundfutter ist günstiger, anpassbar und oft genauso fängig. Mit ein paar Grundzutaten mischst du dir ein Futter, das die Fische an den Platz holt und hält.
Als Einstieg: drei Teile Paniermehl, ein Teil Maismehl, ein Teil Kekse/Biskuit, dazu eine Handvoll Partikel. Trocken gut vermischen, dann nach und nach Wasser zugeben - lieber zu wenig als zu viel.
Die Konsistenz richtet sich nach Methode und Gewässer. Drück eine Handvoll zusammen: Zerfällt der Ballen beim Aufschlag auf dem Wasser langsam, ist er richtig. Fürs Feedern im Korb bindet man etwas fester, fürs Stippen lockerer, damit sich eine Lockwolke bildet. In der Strömung muss das Futter fester sein als im Stillwasser, sonst wird es weggespült.
Eine sättigende Basis (Paniermehl, Maismehl), auflockernde Struktur (Hanf, Mais), echte Partikel als Belohnung (Maden, Mais) und ein dezentes Aroma.
Schrittweise zugeben, lieber zu wenig als zu viel. Richtig ist es, wenn ein zusammengedrückter Ballen hält, beim Aufschlag aufs Wasser aber langsam zerfällt.
Etwas fester, damit das Futter im Korb hält und erst am Grund freigibt. In der Strömung fester als im Stillwasser, beim Stippen dagegen lockerer für eine Lockwolke.
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