Mit Tauwurm angeln: Der beste Allroundköder richtig eingesetzt
Der Tauwurm fängt fast alles - von Aal über Barsch bis Karpfen. So beschaffst, lagerst und köderst du ihn richtig und welche Montagen am besten funktionieren.
Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat das Zweite Gesetz zur Änderung des Landesfischereigesetzes beschlossen. Verbandspräsident Uli Beyer vom Landesfischereiverband NRW (LFV NRW) bezeichnete die Neuerungen als die größten Veränderungen für Anglerinnen und Angler seit Jahrzehnten. Im Mittelpunkt stehen ein niedrigeres Mindestalter für die Fischerprüfung, ein digitaler Fischereischein und die Möglichkeit, den Schein auf Lebenszeit zu beantragen.
Die bedeutendste Einzeländerung: Das Mindestalter für die Fischerprüfung in NRW sinkt von 14 auf 12 Jahre. Wer die Prüfung besteht, erhält direkt den regulären Fischereischein — und darf damit schon ab dem vollendeten 12. Lebensjahr eigenständig angeln, ohne auf eine erwachsene Begleitperson angewiesen zu sein.
Für Familien mit angelbegeisterten Kindern ist das eine spürbare Erleichterung: Statt zwei Jahre warten zu müssen, können Zwölfjährige die Prüfung ablegen, den Schein beantragen und danach allein oder gemeinsam mit Freunden ans Gewässer gehen — natürlich immer mit gültigem Erlaubnisschein für das jeweilige Revier.
Bislang gab es in NRW einen separaten Jugendfischereischein, der unter bestimmten Bedingungen das Angeln für Minderjährige ermöglichte. Mit den Neuregelungen wird dieser gesonderte Schein abgeschafft — er wird schlicht überflüssig, weil der vollwertige Fischereischein nun schon ab 12 Jahren zugänglich ist.
Das Gesetz sieht darüber hinaus weitere Vereinfachungen für Jugendliche beim Angeln vor. Konkrete Details zu Regelungen etwa für Kinder unter 12 Jahren beim Angeln mit Begleitung will der LFV NRW bis Ende Juni 2026 über offizielle Informationskanäle kommunizieren.
NRW führt den digitalen Fischereischein ein. Angler können ihren Berechtigungsnachweis künftig auf dem Smartphone vorweisen — kein laminiertes Papierdokument mehr, das zuhause liegen bleiben oder verblassen kann.
Parallel dazu wird die Fischereiabgabe digital zahlbar. Wer die Jahresabgabe bisher am Schalter oder per gesonderter Überweisung begleichen musste, kann das künftig einfacher und ohne Behördengang erledigen. Beides zusammen zielt auf messbar weniger Bürokratie — für Angler und für die Fischereiverwaltung gleichermaßen. Was die Fischereiabgabe ist und wozu sie dient, erklärt unser eigener Beitrag.
Eine weitere Neuerung: NRW ermöglicht künftig den Fischereischein auf Lebenszeit. Statt den Schein nach einer bestimmten Gültigkeitsdauer erneuern oder verlängern zu müssen, können Angler einmalig einen dauerhaft gültigen Schein beantragen. Für langjährige Angler und alle, die sich bereits intensiv mit der Fischerei beschäftigt haben, entfällt so eine wiederkehrende Verwaltungsaufgabe. Details zu Antrag und etwaigen Gebühren werden noch vom Land veröffentlicht.
Die Änderungen adressieren unterschiedliche Gruppen von Anglerinnen und Anglern:
Der LFV NRW wird die Umsetzungsdetails, Übergangsregelungen und Antragsverfahren bis Ende Juni 2026 offiziell kommunizieren. Wer schon jetzt die besten Gewässer in Nordrhein-Westfalen kennenlernen möchte, findet in unserem NRW-Angelguide Spots am Rhein, der Ruhr, dem Möhnesee und vielen weiteren Revieren.
Quelle: Landesfischereiverband NRW, Verbandspräsident Uli Beyer (Juni 2026). Genaue Umsetzungsdetails folgen über die offiziellen Kanäle des LFV NRW.
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