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FG-Knoten binden: Die schlanke Geflecht-Vorfach-Verbindung

Der FG-Knoten ist der Goldstandard, um geflochtene Hauptschnur mit einem Fluorocarbon-Vorfach zu verbinden. Er ist extrem schlank und tragfähig und gleitet beim Wurf nahezu widerstandslos durch die Rutenringe - deshalb lieben ihn Spinnangler und Meeresangler.

Das Prinzip

Anders als Wickelknoten umflicht beim FG-Knoten die geflochtene Schnur das straff gespannte Fluorocarbon in vielen gegenläufigen Windungen. Unter Last zieht sich das Geflecht zusammen und verkrallt sich im Fluorocarbon - das macht ihn so dünn und stark.

Worauf es ankommt

  1. Das Fluorocarbon straff spannen (viele nutzen einen Hilfsspanner oder die Zähne/Knie).
  2. Die geflochtene Schnur in mindestens 18-20 gegenläufigen Windungen um das Fluorocarbon legen.
  3. Die Windungen mit mehreren Sicherungs-Halbschlägen aus dem Geflecht fixieren.
  4. Anfeuchten, vorsichtig und gleichmäßig zuziehen, überstehende Enden knapp abschneiden.

Der FG-Knoten braucht etwas Übung - wer ihn beherrscht, will keinen anderen Verbindungsknoten mehr. Als einfachere Alternative dient der doppelte Grinner oder der Albright.

Häufige Fragen

Wofür ist der FG-Knoten gut?

Zum Verbinden von geflochtener Hauptschnur und Fluorocarbon-Vorfach. Er ist so schlank, dass er fast geräuschlos durch die Ringe läuft - ideal beim Spinn- und Meeresangeln.

Ist der FG-Knoten schwer zu binden?

Er braucht Übung und eine straffe Spannung des Fluorocarbons. Mit etwas Training gelingt er aber zuverlässig und ist dann kaum zu schlagen.

Was ist eine einfachere Alternative?

Der doppelte Grinner (Double Uni) oder der Albright-Knoten verbinden ebenfalls Geflecht und Vorfach, sind leichter zu binden, aber etwas dicker.

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RA
Redaktion angelguide.de

Schreibt für angelguide.de über Technik & Montagen.

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