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Angeln in England: Rod Licence, Karpfen und Coarse Fishing

England ist die Wiege des modernen Karpfen- und Friedfischangelns ("Coarse Fishing"). Von legendären Karpfenseen bis zu fischreichen Flüssen und kommerziellen Fisheries bietet das Land eine dichte, gut organisierte Angelkultur. Die folgenden Angaben sind Richtwerte.

Rod Licence plus Erlaubnis

Anders als in Schottland brauchst du in England (und Wales) eine staatliche Rod Licence der Environment Agency - einfach online erhältlich, für eine bis mehrere Ruten und als Tages- bis Jahreslizenz. Zusätzlich benötigst du wie überall die Erlaubnis (Permit/Ticket) für das jeweilige Gewässer, etwa von einem Verein oder einer kommerziellen Fishery. Eine Anglerprüfung gibt es nicht.

Schonzeit auf Flüssen

Auf vielen Flüssen gilt eine Coarse-Fish-Schonzeit (traditionell etwa Mitte März bis Mitte Juni), in der dort nicht auf Friedfisch geangelt werden darf. An Seen und vielen Fisheries gilt diese Sperre meist nicht - die genauen Regeln vorab prüfen.

Zielfische und Reviere

  • Karpfen: England ist das Karpfen-Mekka mit berühmten Spezimen-Seen.
  • Friedfisch (Coarse): Rotauge, Brassen, Schleie, Rotfeder - das Herz des englischen Angelns.
  • Hecht, Barsch und Zander in Flüssen, Kanälen und Seen.

Häufige Fragen

Braucht man in England einen Angelschein?

Ja, eine Rod Licence der Environment Agency (online erhältlich) plus die Erlaubnis für das jeweilige Gewässer. Eine Anglerprüfung wie in Deutschland gibt es nicht.

Gibt es in England eine Schonzeit?

Auf vielen Flüssen gilt eine Coarse-Fish-Schonzeit (traditionell etwa Mitte März bis Mitte Juni). An Seen und Fisheries meist nicht - vorab prüfen.

Worauf ist England zum Angeln bekannt?

Vor allem auf das Karpfenangeln mit berühmten Spezimen-Seen und auf das klassische Friedfischangeln (Coarse Fishing) auf Rotauge, Brassen und Schleie.

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RA
Redaktion angelguide.de

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