Mit Tauwurm angeln: Der beste Allroundköder richtig eingesetzt
Der Tauwurm fängt fast alles - von Aal über Barsch bis Karpfen. So beschaffst, lagerst und köderst du ihn richtig und welche Montagen am besten funktionieren.
Der Graskarpfen ist ein Sonderfall unter den Karpfenartigen: Er ernährt sich überwiegend von Wasserpflanzen. Wer ihn wie einen normalen Karpfen mit Boilie befischt, scheitert oft. Mit der richtigen, pflanzlichen Taktik wird der ursprünglich aus Asien stammende Kraftprotz zum unvergesslichen Drillpartner.
Graskarpfen lieben frisches Grün. Bewährte Köder:
Such warme, verkrautete und pflanzenreiche Flachzonen, in denen Graskarpfen fressen - oft sieht man sie an der Oberfläche schmatzen. Nähere dich vorsichtig, denn die Fische sind extrem scheu. An der Oberfläche fischt man mit Schwimmbrot ohne Blei, am Grund mit einer feinen Grundmontage. Wichtig: ein kräftiges Gerät, denn ein großer Graskarpfen kämpft enorm.
Graskarpfen werden über einen Meter lang und fliehen im Drill kraftvoll und ausdauernd. Eine stabile Karpfenrute, eine gute Bremse und ein großer Kescher sowie eine Abhakmatte sind Pflicht. Beim Zurücksetzen den großen Fisch besonders schonend behandeln.
Pflanzliche Köder wie Schwimmbrot an der Oberfläche, frisches Gras, Schilf und Seerosenblätter, dazu Mais und Pellets. Boilies funktionieren meist schlechter als beim normalen Karpfen.
In warmen, verkrauteten Flachzonen mit viel Wasserpflanzen, wo sie fressen. Oft sieht man sie an der Oberfläche - dann ist Vorsicht und leises Anpirschen gefragt.
Sehr stark. Große Exemplare über einen Meter fliehen ausdauernd und kraftvoll - kräftiges Karpfengerät, eine gut eingestellte Bremse und ein großer Kescher sind nötig.
Der Tauwurm fängt fast alles - von Aal über Barsch bis Karpfen. So beschaffst, lagerst und köderst du ihn richtig und welche Montagen am besten funktionieren.
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