Angeln in der Elbe bei Hamburg – Wichtige Tipps 2023

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Tim Sievert
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Du bist ein leidenschaftlicher Angler und möchtest das Angeln in der Elbe bei Hamburg erkunden? Die Elbe ist die Pulsschlagader der Hansestadt und hat neben den vielen Containerfrachtern und Tourismus-Booten noch einiges mehr zu bieten. Ihr Fischreichtum macht sie für Angler zu einem beliebten Ort- und das mitten in der Großstadt. In diesem Ratgeber erfährst du, wo du am besten in der Elbe angeln kannst und welche Dinge du beachten solltest, um einen guten Fang zu machen.

Die besten Angelplätze

Hamburger Hafen: Der Hamburger Hafen ist einer der bekanntesten Angelplätze in der Elbe. Hier hast du die Möglichkeit, verschiedene Fischarten wie Dorsch, Hering, Plattfisch und sogar Aale zu fangen. Die Uferpromenade und Molen bieten gute Möglichkeiten für das Angeln vom Land aus, während eine Bootstour im Hafen dir Zugang zu fischreichen Gewässern verschafft.

Wedeler Außendeich: Der Wedeler Außendeich ist ein beliebter Spot für Brandungsangler. Hier kannst du auf Meerforelle, Dorsch und Plattfisch angeln. Besonders bei Hochwasser und ablaufendem Wasser sind die Chancen auf einen Fang besonders gut.

Blankenese: Blankenese ist ein weiterer vielversprechender Angelplatz entlang der Elbe. Von den Landungsbrücken oder der Elbchaussee aus hast du gute Chancen, Heringe, Hornhechte und Plattfische zu fangen.

Angelmethoden und -ausrüstung

Brandungsangeln: Beim Brandungsangeln an der Elbe sind schwere Ruten, starke Angelschnüre und spezielle Brandungsvorfächer erforderlich. Diese Technik eignet sich besonders gut für den Fang von Dorschen, Heringen und Meerforellen.

Spinnfischen: Das Spinnfischen ist ideal, um aktiv nach Raubfischen wie Barsch und Hecht zu suchen. Verwende hierfür mittelschwere Ruten und Köder wie Blinker, Gummifische oder Wobbler.

Posenangeln: Wenn du auf Aal, Brassen oder andere Friedfische angeln möchtest, ist das Posenangeln eine gute Option. Eine leichte bis mittelschwere Angelrute und eine Pose sind hierfür ausreichend.

Angelzeit und Gezeiten beachten

Die richtige Angelzeit kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Die besten Zeiten zum Angeln in der Elbe sind oft in den Morgen- und Abendstunden sowie während des ablaufenden Wassers. Studiere die Gezeiten und achte darauf, dass du zum richtigen Zeitpunkt am Wasser bist.

Bevor du in der Elbe angeln gehst, stelle sicher, dass du die gültigen Angelgenehmigungen und -regeln eingehalten hast. Informiere dich über die aktuellen Bestimmungen bezüglich Mindestmaßen, Schonzeiten und Fangbegrenzungen für die verschiedenen Fischarten. Respektiere die Natur und die Gewässer, um die Umwelt zu schützen und das Angelerlebnis für kommende Generationen zu bewahren.

Das Wetter mit einkalkulieren

Überprüfe vor deinem Angelausflug das aktuelle Wetter und beachte mögliche Sturmwarnungen oder starke Strömungen in der Elbe. Trage angemessene Kleidung und achte darauf, dass du über die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen und Rettungsmittel verfügst, besonders wenn du vom Boot aus angelst. Als Wasserstraße ist die Elbe viel befahren und somit nicht ungefährlich. Außerdem weht in Hamburg gerne mal ein rauer Wind (gepaart mit Nieselregen). Mit der richtigen Kleidung und ausreichender Vorsicht sollte dich dies aber nicht allzu sehr stören.

Also: Wenn du schonmal in der Elbmetropole bist, solltest du definitiv deine Angelrute mitnehmen. Viel Spaß und einen guten Fang wünschen wir dir! Wenn du in anderen Gewässern angeln möchtest, schaue gerne einmal in unserem Blog vorbei (z.B. Angeln in Mecklenburg-Vorpommern).